Anteil nehmen und teilnehmen

Der Vertrag

Wenn du mitmachen möchtest, teile uns bitte per eMailKontaktformular oder Telefon den gewünschten Einstiegszeitpunkt und die für dich praktischste Verteilstelle mit. Als nächstes schickst du uns dann den ausgefüllten Vertrag per Post oder ebenfalls per eMail zu. Wenn du vorab mehr wissen möchtest, können wir uns gerne zum persönlichen Kennenlernen in Oberellenbach treffen, wobei du gleich eine Probeanteil mitnehmen kannst.
Die wichtigsten Eckpunkte des Vertrags:
  • Laufzeit: 1 Wirtschaftsjahr (01. Juli – 30. Juni des Folgejahres).
    Es ist (abhängig von der Auslastung) möglich, auch innerhalb eines Wirtschaftsjahres einzusteigen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Gemüsevielfalt im Frühling abnimmt und es Saisonbedingte Lieferpausen zum Jahreswechsel gibt.
  • Kündigungsfrist: 6 Monate – Der letzte Kündigungstermin ist der 31. Dezember.
    Ab 01. Januar wird der Vertrag automatisch um ein weiteres Wirtschaftsjahr verlängert.
  • Probezeit: 3 Monate
    Für Neumitglieder gibt es die Möglichkeit, nach Ablauf des 3. Monats zu kündigen.

Die relativ lange Vertragslaufzeit von einem Jahr gehört zum Konzept der solidarischen Landwirtschaft und ist notwendig, damit wir planen können und wissen, wieviele neue Teilnehmer wir bis zum Beginn des neuen Wirtschaftsjahres suchen müssen.

Mailinglisten

Für jede Verteilstelle gibt es eine Mailingliste, über die wir wöchentlich E-Mails mit Informationen zum nächsten Gemüseanteil und Neuigkeiten über unsere SoLaWi versenden.

 

Ihr könnt eure Mitgliedschaft selbst verwalten:

  • Mailingliste abonnieren (E-Mail-Adresse eintragen)
  • Mitgliedschaft verwalten (Adressänderungen, Abmelden)

Verteilung

Die Teilnehmer holen sich ihren Wochenanteil an einem festgelegten Tag innerhalb eines festen Zeitraums in ihrer Verteilstelle ab. Dabei packt jeder das Gemüse des eigenen Anteils anhand der Anteilsliste von den SoLaWi-Kisten in die eigenen, mitgebrachten Kisten um. Eine Waage steht bereit, Papiertüten bitte selber mitbringen – es bietet sich die Zweitvervendung von Bröchentüten oder ähnlichen an, die man normalerweise wegschmeißen würde. Außerdem hängt in der Abholstelle noch eine Liste mit den Namen aller Abholer. Darin müsst Ihr euren Namen ausstreichen, wenn Ihr fertig seid! So können die Nachfolgenden einschätzen, für wieviel Menschen das Gemüse in den Zusatzkisten (Plus- und Tausch, freie Entnahme) noch reichen muss.

Plus- und Tauschkiste

Die Plus- oder Tauschkiste vermittelt Gemüse zwischen den Teilnehmern. Hier könnt ihr Gemüse hineinlegen, welches Ihr nicht möchtet (etwa weil ihr die Gemüsesorte nicht mögt oder weil es zuviel für die Woche ist). Die Kiste wird für die ersten Abholer vorgefüllt.

  • Teilnehmer mit kleinen Anteilen können Gemüse ihres Anteils in die Kiste legen und dafür anderes Gemüse entnehmen. Für sie ist diese Kiste eine Tauschkiste.
    Ausnahme: Wenn ein „kleiner Anteil“ gegen Ende hin kommt und die Tauschkiste läuft über, kann auch er etwas ohne Tausch entnehmen bzw. der letzte kann die Kiste abräumen, wenn er mag.

  • Teilnehmer mit großen Anteilen dürfen unabhängig davon entnehmen, ob sie selber vorher etwas hineingelegt haben. Für sie ist es eine Pluskiste.
    Dabei aber bitte darauf achten, dass auch die nachfolgenden Teilnehmer noch etwas von der Pluskiste haben! Hier ist die Abhakliste mit den Namen der Abholer nützlich, aus der man ersehen kann, wieviele noch kommen werden. Der Letzte kann abräumen, wenn er mag.

Es liegt an euch das ganze so zu handhaben, dass alle zufrieden sind.

Freie Entnahme

Neben dem regulären Anteil bieten wir auch regelmäßig freie Entnahme an. Das ist eine Kiste, aus der jeder etwas mitnehmen kann oder auch nicht. In der freien Entnahme ist meistens ein Sammelsurium von Gemüse, das irgendwie noch über ist, sowie relativ unbeliebtes Gemüse für die, die es gerne mögen.

 

Freie Entnahme bedeutet: schauen was da ist, schauen, wieviele noch abholen, die auch noch eventuell etwas davon wollen und nach Bauchgefühl entnehmen. Zur Hilfe geben wir Euch eine Von/Bis-Mengenempfehlung, die die letzten Abholer aber auch über den Haufen werfen können, wenn noch viel da ist. Die, die das entnehmen, müssen sich das (abhängig von Abhakliste) selber einteilen, damit alle was kriegen. Zu den Mengen gilt auch hier: Der Erste sollte nicht gleich die komplette Kiste plündern. ;-) Der Letzte kann abräumen, wenn er mag.

Vollversammlung und Bieterrunde

Einmal im Jahr treffen sich alle interessierten Teilnehmer zu einer Vollversammlung. Dort berichten die Gemüsebauern vom letzten Jahr und stellen auch die wirtschaftliche Situation vor. Aufgrund dieser Informationen bestimmen die Teilnehmer über eine Bieterrunde den monatlichen Beitrag für das nächste Wirtschaftsjahr. Hierbei kann jeder bietende seine eigene wirtschaftliche Situation berücksichtigen: Nicht alle Teilnehmer müssen den selben Monetären Beitrag leisten.

Mitmachtage

Auch die Pause gehört zum Rhytmus
Auch die Pause gehört zum Rhytmus

Freitagnachmittag und Samstagvormittag sind unsere Mitmachtage. Wer Lust auf Arbeit an der frischen Luft hat, ist herzlich eingeladen. Denn wie schrieb schon Goethe im Faust zum "Jungbrunnen" Landarbeit:

 

"Gut! Ein Mittel ohne Geld

Und Arzt und Zauberei zu haben:

Begibt dich gleich hinaus aufs Feld,

Fang an zu hacken und zu graben.

Erhalte dich und deinen Sinn

In einem ganz beschränkten Kreise,

Ernähre dich mit ungemischter Speise,

Leb mit dem Vieh als Vieh, und acht es nicht als Raub,

Den Acker, den du erntest, selbst zu düngen;

Das ist das beste Mittel, glaub,

Auf achtzig Jahr dich zu verjüngen!"



Kontakt

SoLaWi Oberellenbach

Günter und Dörte Hufmann

Oberer Erlenbach 23

36211 Alheim-Oberellenbach

 

Fon +49 5664 939737

Mobil +49 173 587 3338

Fax +49 5664 28295359

info@solawi-oberellenbach.de

Download
SoLaWi Mitgliedsvertrag
Hier könnt Ihr den Vertrag zum Beitritt herunterladen:
Beitrittserklärung 2019 2020.pdf
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