SoLawi Cést la vie KW 38

Liebe SoLawistinnen und SoLawisten,

 

vergangenen Samstag hat es noch mal richtig geruckt. Wir waren zusammen über 20 Leute und so wurde die Kartoffeleernte zügig beendet und außerdem noch ein komplettes Möhrenbeet gejätet! Das war toll! Vielen Dank an die Helfer und auch für die lecker Pizza und den Kartoffelsalat! Da kam ein richtiges Solawi- Gemeinschaftsgefühl auf! Mit ein paar Aktionen dieser Art übers Jahr verteilt wäre ein großer Teil der Arbeit abgedeckt, die wir alleine nicht schaffen und uns der größte Arbeitsdruck genommen. Vielleicht können die, die da waren mal Ihre Erfahrungen vom Ackereinsatz für die anderen schildern. Ich glaube die Arbeitseinsätze haben eine sehr entspannte Atmosphäre. Ernsthafter Streß kommt da nicht auf. Kinder sind immer willkommmen und können ungebremst auf dem Acker rumflitzen. Und wer aus verschiedensten Gründen nicht auf dem Acker stehen möchte, es gibt noch viele andere große oder kleine Handgriffe, die unsere SoLawi unterstützen... Vor allem das Miteinander ist das, was uns von einer nur konsumierten Gemüsekiste trennt\ trennen sollte. Und dahin wollen wir uns entwickeln und das gestalten. Wir sind ein Gemeinschaftsprojekt!

 

Da wir auch wieder neue Teilnehmer aufgenommen haben, hier noch mal die Spielregeln für alle zur Handhabung der Plus- und Tauschkiste: Die kleinen Anteile dürfen nur etwas aus der Tauschkiste nehmen, wenn sie dafür etwas aus ihrem Anteil reinlegen. Die großen Anteile dürfen auch etwas entnehmen ohne Tauschgemüse hineinzulegen, allerdings mit Bedacht. Ein großer Anteil, der früh zur Verteilung kommt, darf die Kiste nicht leerräubern. Sie ist auch als kleiner Ausgleich gedacht, falls etwas nicht ganz glatt läuft in der Verteilung. D.h. die letzten Anteile, die abholen und denen eventuell etwas fehlt, dürfen aus der Tauschkiste nehmen, ohne etwas hineinzulegen. Und der allerletzte darf alles mitnehmen, was noch da ist, wenn er möchte, vorausgesetzt alle Namen auf der Liste sind abgehakt!

 

Zur Kartoffelerntemenge: wir haben jetzt ca. 14 Tonnen Kartoffeln eingelagert, das sind ca. 30% weniger als 2017, wir hatten Glück, daß die früh gelegten Kartoffeln recht gut im Ertrag waren, und die Ernte im Schnitt doch noch recht passabel ausfiel. Die Kartoffeln werden gut bis zur neuen Ernte mit der bisherigen Ausgabemenge von 1kg und 2kg reichen, im Winter vielleicht auch noch etwas mehr, aber wir können es uns nicht erlauben neben der Solawiverteilung Kartoffel zu verkaufen.

 

Es bleibt weiter trocken, das Wasser zur Bewässerung läuft unvermindert, Feldsalat, Spinat, Radischen und Mangold keimen dank dessen wunderbar, und werden gejätet, wegen des hohen Unkrautdrucks sieht man nach einer Woche kaum, daß bereits gejätet wurde, wir säen viel Feldsalat ect. um Euch im Herbst-Winter noch etwas bieten zu können, wenn es vor allem beim Kohl und den meisten anderen Sommerkulturen trockenheitsbedingt weniger als geplant zu ernten gibt.

 

Bald wird der Knoblauch für´s nächste Jahr gesteckt. Von dem haben wir dieses Jahr übrigens über 400 kg geerntet, das wird für´s Pflanzgut und für einige Verteilungen gut reichen.

 

Jetzt stünde die Aussaat der Wickroggengründüngung auch auf den neu dazugekommenen Flächen an, aber bisher ist es noch zu trocken damit diese auch keimt.

 

 

Euer Anteil diese Woche:

 

- Salat

 

- Petersilie

 

- Tomaten

 

- Radieschen für Dienstag, Mais für Freitag, müssen wir leider so aufteilen, reicht nicht für alle

 

- supersüße Zwetschgen, klein, gehen aber sehr gut vom Stein

 

- Paprika

 

- Lauch

 

- Möhren

- Kartoffeln (festk.)