Solawi C'est la vie - KW 47

Liebe SoLawistinnen und SoLawisten,

 

vergangenen Samstag hatten wir wieder eine erfolgreiche Möhrenaktion. Es sind nur noch zwei Reihen übrig geblieben, die wir sicher auch noch mit unserem Team schaffen. So gut in der Zeit lagen wir noch nie mit der Herbsternte wie  dieses Jahr! Herzlichen Dank an alle fleißigen Hände und die netten Gespräche!

 

Vergangenen Freitag hat unsere Kerngruppe getagt und sich mit dem Jahresabschluß, sowie mit der Mitarbeitersituation und der Planung vom Gewächshausbau und der Landsituation befaßt. Es wurde beschlossen, daß sich die Kerngruppe in Zukunft jeden letzten Freitag im Monat um 19.30Uhr trifft (außer jetzt im Dezember) , d.h. das nächste Treffen ist am 29. Januar. Protokoll ist in Arbeit. Zum Mailverteiler „solawi-kerngruppe“ könnt Ihr Euch anmelden wie unter Wöchentliche Rundmail beschrieben.

 

Wir bekamen von Teilnehmern die Rückmeldung, daß die Gemüsemenge im Vergleich zum Vorjahr , vor allem bei den Kürbissen und Zwiebeln geringer geworden ist. Darauf möchte ich hier im Rundbrief eingehen. Zuerst einmal haben wir dieses Jahr nicht mehrere Kürbisse abgesackt auf einmal rausgegeben wie die Vorjahre, da die Ernte geringer war und wir alle Kürbisse im Lager unterbekommen haben. Vor Weihnachten geben wir auf jeden Fall noch mal Kürbis raus. Zwiebel haben wir ähnlich viele wie letztes Jahr geerntet, die wir derzeit aber alle von Hand entschloten, so daß wir arbeitsbedingt noch wenige ausgeben. Diese Woche können wir eine Maschine dafür ausleihen, so daß wir vor Weihnachten Euch sicher genügend mit Zwiebeln versorgen können. Die andere Seite ist, daß wir bewusst das Gemüse versuchen auf eine größere Anzahl Anteile aufzuteilen. Das heißt, wir müssen mit dem von uns erzeugtem Gemüse einen höheren Ertrag erwirtschaften. Das hat mehrere Gründe:

  • Bisher war unser Gemüse im Durchschnitt weit mehr Wert, verglichen an den Preisen im Laden oder bei regionalen Biokisten. Bitte beim Vergleich bedenken, daß wir Demeter Qualität erzeugen - es gibt Menschen, die unser Gemüse mit Aldi-Preisen verglichen haben!! Grundsätzlich ist unser Gemüse mit Handelsware nicht zu vergleichen, da diese völlig anders erzeugt ist!
  • Bisher wird ein großer Teil der Arbeit auf dem Feld von freiwilligen internationalen Helfern gegen Kost und Logie geleistet. Das ist nicht auf Dauer vertretbar!
  • Erst seit diesem Sommer entnehmen wir als Familie aus dem Betrieb Sozialleistungen. Bisher war das immer noch übergangsweise über ein externes Anstellungsverhältnis abgedeckt.
  • Die Gemüsepreise im Laden sind teils um über 20% in diesem Jahr  gestiegen wegen: höhere Lohnkosten durch fehlende Saisonarbeiter, höhere Wasserkosten, niedrigere Erträge durch hohen Schädlingsdruck. Wir hatten die Anteilsrichtsätze dieses Jahr nur um 5,3 bzw. 6,8% erhöht.
  • Ein weiterer Grund die Gemüsemenge zu reduzieren ist: Wir bekommen oft Rückmeldungen, daß die Teilnehmer nicht mit dem Verarbeiten nachkommen. Der häufigste Kündigungsgrund ist ein Zuviel an Gemüse.
  • Der kleine Anteil ist eigentlich für zwei Menschen gedacht und nicht wie häufiger praktiziert für zwei Familien/Paare. Wenn es dann zu knapp wird, bitte auf einen großen Anteil wechseln.

An dieser Balance zwischen einer guten Gemüseversorgung für Euch und einer nachhaltigen Wirtschaftlichkeit arbeiten wir. Außerdem muß das Arbeiten in einer SoLawi auch für jüngere Leute attraktiv werden, damit das Ganze eine Zukunft hat!

 

Am 7. November ist Angelika Orbach sehr überraschend von uns gegangen. Sie war eine glühende Verfechterin unserer SoLawi und begeisterte Gemüseköchin. Wir waren sehr bestürzt, haben wir doch erst ihr quirlig, freudiges Wesen am Freitag vorher bei der Kohlrabiernte erlebt. Sehr dankbar waren wir, daß Sie und Ihre Familie nach der Kündigung des Verteilplatzes in der Brücke in Bad Hersfeld sofort Ihre Garage zur Verfügung gestellt haben. Sie wird uns fehlen. Wir behalten sie in unseren Herzen!

 

Euer Anteil diese Woche voraussichtlich:

  • Salat
  • Asiasalat (zum Salat dazumischen wie Kräuter)
  • Lauchzwiebeln
  • Blumenkohl
  • Lauch
  • Fenchel
  • Äpfel
  • Möhren 
  • Kartoffeln
  • freie Entnahme: Reste von Radiccio, weißer Rettich

Es grüßen Susa, Günter, Dörte, Maeve, Felix, Isa, Johannes

Kontakt

Solawi Oberellenbach

Günter und Dörte Hufmann

Oberer Erlenbach 23

36211 Alheim-Oberellenbach

 

Fon +49 5664/938797

Mobil +49 173 587 3338

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Solawi-Knigge
Anleitung zum Gemüsepacken
(Zettel aus der Verteilstelle)
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