Warum SoLaWi?

Es muss sich etwas ändern

Umweltzerstörung (Artensterben, Klimawandel), extreme Ungleicheit und der ungezügelte Verbrauch endlicher Rohstoffe – Unsere Gesellschaft steht vor sehr grundsätzlichen und gleichzeitig existenzbedrohenden Problemen.

 

An den meisten Ursachen dieser Probleme beteiligen wir uns selbst, weil wir „müssen“. Teils ist das Bequemlichkeit, teils sind es die Strukturen – wie unsere Gesellschaft und die Weltwirtschaft funktionieren – die uns dazu zwingen.

 

Wenn alle so weitermachen wird die Menschheit in vorstellbaren Zeiträumen (< 50 Jahre) einschneidende Veränderungen hinnehmen müssen. Das betrifft Personen, die jetzt schon auf der Welt sind!

 

Es muss sich also etwas ändern.

Wer kann etwas ändern?

Alle Verantwortlichen können etwas verändern, nämlich indem sie ihr eigenes Handeln verändern, das die Probleme überhaupt erst verursacht.

 

Verantwortlich sind Politik und Firmen, aber auch die Menschen, die eine Gesellschaft ausmachen, und deren Werkzeuge Politik und Firmen eigentlich nur sind – wir selbst.

 

Wir sind verantwortlich, weil wir durch unser Kaufverhalten die Firmen finanzieren. Wir sind verantwortlich, weil die Politik unsere Gesellschaft repräsentiert.

 

Wir sind aber auch die einzigen mit Spielraum. Und vor allem: Wir sind die einzigen, deren Verhalten wir überhaupt unmittelbar beeinflussen können!

Agrarwende selber machen!

In unserer solidarischen Landwirtschaft befreien wir uns aus der Abhängigkeit und organisieren und bestimmen selber, auf welche Art wir unsere Lebensmittel erzeugen und verteilen.

Solidarität mit unseren Nachkommen

  • Einsparen von fossilen Energieressourcen durch Verhältnismäßig kurze Transportwege (Regionales und Saisonales Gemüse)
  • Keine Gentechnik
  • Keine Pestizide
  • Bodenpflege (Pferdearbeit, Dünger, Anbaumethoden)
  • Biodiversität

Soladarität mit uns

  • Gesundes und leckeres Gemüse
  • Sortenvielfalt
  • Korrektes handeln

Solidarität mit anderen

  • Keine Ausbeutung von Arbeitern (ein Problem selbst bei Bio-Gemüse)
  • Lokale Produktion
  • Planungssicherheit für die Gemüse-Erzeuger
  • Wirtschaften unter neuen Prämissen: Keine Abhängigkeit von einem Markt, dadurch kein Optimierungszwang auf Kosten von betriebswirtschaftlich irrelevanten Dingen („Sachzwänge“, für die am Ende niemand etwas kann)

Neue gesellschaftliche Strukturen

  • Solidarische Strukturen abseits von Tauschlogik erschaffen
  • Selbstorganisiert-solidarische Güterproduktion (z.B. Idee der Commons-Verbünde)
  • Essen sollte keine Ware sein. Die Landwirtschaft wird finanziert, nicht das einzelne Lebensmittel.
  • Die Produkte werden nicht auf dem Markt angeboten, sondern innerhalb der Gemeinschaft verteilt
  • Eine dezentrale Lebensmittelherstellung senkt die Macht und die Einflussname weniger Großkonzerne auf die Politik

Kontakt

SoLaWi Oberellenbach

Günter und Dörte Hufmann

Oberer Erlenbach 23

36211 Alheim-Oberellenbach

 

Fon +49 5664 939737

Mobil +49 173 587 3338

Fax +49 5664 28295359

info@solawi-oberellenbach.de

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